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GILDEMEISTER kaufen


27.03.2009
SRH AlsterResearch

Hamburg (aktiencheck.de AG) - Der Analyst von SRH AlsterResearch, Claudius Schmidt, stuft die GILDEMEISTER-Aktie (ISIN DE0005878003 / WKN 587800) nach wie vor mit "kaufen" ein.

Die von GILDEMEISTER am 23. März vermeldete Überkreuzbeteiligung mit dem japanischen Mitbewerber Mori Seiki könne auf lange Sicht die strategische Aufstellung des größten deutschen Werkzeugmaschinenbauers verbessern. Kurzfristig führe sie weder zu einer Freisetzung von Ressourcen noch zu größeren finanziellen Spielräumen oder Ergebnisverbesserungen. GILDEMEISTER und Mori Seiki würden zusammen über einen Weltmarktanteil von fast 10% verfügen. Vorteile sollten sich beim Einkauf und bei der Bearbeitung von Randmärkten ergeben.

Das schwierige Marktumfeld werde durch die Kooperation beherrschbarer. GILDEMEISTERs derzeitige Auftragslage lasse 2009 im Segment Werkzeugmaschinen einen Umsatzrückgang von 26% und bei Services (einschließlich der margenstarken Sun-Carrier) von 14% erwarten. Im ersten Quartal habe sich der Auftragseingang im Konzern gegenüber dem Vorjahr halbiert.

Die Kapitalverwässerung wirke sich marginal auf das Ergebnis je Aktie aus, hingegen verlange ein äußerst verhaltener Auftragseingang im ersten Quartal eine deutliche Anpassung der Umsatz- und Ergebnisprognose für 2009. Positiv würden die Analysten werten, dass GILDEMEISTER Ende 2008 das Auftragsbuch um alle Bestellungen bereinigt habe, deren Finanzierung unsicher erschien.

Von der im Maschinenbau allenthalben registrierten Stornierungswelle seien die Ostwestfalen daher verschont geblieben. Gleichwohl hätten im ersten Quartal viele Kunden einen Investitionsstopp verhängt. Trotz der Entwicklung günstiger Einstiegsmodelle für die Emerging Markets und der Technologieführerschaft bei Dreh- und Fräsmaschinen hätten sich die Perspektiven wesentlich düsterer dargestellt, hätte GILDEMEISTER nicht in den zurückliegenden Jahren Produktportfolio und Abnehmerstruktur klug diversifiziert.


GILDEMEISTER sei folglich verhältnismäßig gut auf eine Krise vorbereitet, die in der Branche - wie schon vor 15 Jahren einmal - eine erneute Konkurswelle auslösen werde. Das Unternehmen erwarte 2009 einen Auftragseingang von 1,3 Mrd. EUR. Davon sollen 800 Mio. EUR auf Werkzeugmaschinen, 300 Mio. EUR auf den Service und weitere 200 Mio. EUR auf die Sun-Carrier entfallen (a+f GmbH). Diese sollten wegen ihrer wachsenden Bedeutung ab 2010 eine eigenständige Sparte bilden.

Für das erste Quartal erwarte GILDEMEISTER ein EBT von 10 Mio. EUR, für das Gesamtjahr 50 Mio. EUR. Es werde also unterstellt, dass in den Monaten April bis Dezember im Durchschnitt ein um 33% höheres Vorsteuerergebnis generiert werde als im 1. Quartal. Die Einschätzung der Analysten sei etwas verhaltener, zumal die gut dotierten, margenstarken Aufträge aus 2008 noch im ersten Halbjahr abgearbeitet sein dürften. Die Analysten würden für 2009 einen Umsatz in Höhe von 1,49 Mrd. EUR bei deutlich rückläufigen Margen erwarten. Das EBT würden die Analysten bei 41 Mio. EUR, das Ergebnis je Aktie bei 0,55 EUR erwarten.

Für 2010 würden die Modellrechnungen der Analysten wenig veränderte Umsatz- und Ergebniszahlen (1,46 Mrd. EUR/ 38 Mio. EUR/ 0,52 EUR) signalisieren. Dabei seien sowohl Synergieeffekte als auch negative Beiträge aus der Beteiligung an Mori Seiki Co. Ltd. (Konsolidierung at equity) berücksichtigt. Erst 2011 stehe eine Erholung der Umsätze und ein deutlich verbessertes Ergebnis zu erwarten.

Ihr Kursziel würden die Analysten auf 7,50 EUR zurücknehmen. Dies spiegle zum einen das langfristige Ertragspotenzial von GILDEMEISTER wider. Zum anderen entspreche ein Zielkurs von 7,50 EUR einem Bewertungsverhältnis von EV zu EBITDA von 4,4 bezogen auf ihre Prognosen für das laufende Jahr und von 4,3 bezogen auf ihre EBITDA-Schätzung für 2010.

Die Aktie wäre im Hinblick auf diesen Multiplikator auch auf ihrem Zielniveau attraktiv bewertet. Damit relativiere sich das Ergebnis einer KGV-Betrachtung; auf Basis ihrer Schätzungen entspreche ein Zielkurs von 7,50 EUR dem ambitionierten KGV 2010 von 14,4. Bezogen auf 2011 könne sich das KGV nach der Beurteilung der Analysten aber bereits halbieren; die Aktie wäre auch in dieser Hinsicht wieder attraktiv.

Die Analysten von SRH AlsterResearch bekräftigen ihr "kaufen"-Anlageurteil für die GILDEMEISTER-Aktie. (Analyse vom 27.03.2009) (27.03.2009/ac/a/d)



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